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Klassische Massage

Klassische Massage

Klassische Massage wird erfolgreich bei Verspannungen und Schmerzen des Bewegungsapparates angewendet. Oft wird Massage mit Fango, Rotlicht oder Heißluft kombiniert, um so die durchblutungsfördernde Wirkung noch zu steigern.

Berührungen sind lebensnotwendig.

Wer zur medizinischen Massage kommt, hat konkrete Beschwerden, die ihn beeinträchtigen, und will diese lindern.
Spezielle Grifftechniken beeinflussen Haut, Bindegewebe, Muskulatur, Gelenke und innere Organe so, dass eine heilende Wirkung in Gang kommt.
Über die Grundtechniken „Streichen, Kneten, Klopfen, Reiben und Erschüttern (Vibration)" werden Millionen Rezeptoren und Tastkörperchen in der Haut angesprochen, die diese Sinnesreize an das Gehirn weiterleiten, sodass die wohlige Empfindung klar in das Bewusstsein tritt.
Außerdem werden die darunterliegenden Muskelschichten und auch Sehnen und Faszien (Bindegewebe, das unter anderem Muskeln umgibt) bearbeitet.
Massage hat einen intensiv stimulierenden Effekt, die lokale Durchblutung wird gesteigert, dadurch wird der Stoffwechsel in der Muskulatur angekurbelt. Die verhärteten Muskelfibrillen und sogar die miteinander verklebten Faszien können gelöst werden. Damit hält Massage Muskeln und Bindegewebe geschmeidig, beweglich und belastbar.
Massagen können aber auch Schmerzen lindern. Es werden Stoffe wie Histamin, Serotonin, Bradikinin und das Hormon Prostaglandin schneller aus dem Gewebe geschwemmt. Außerdem werden unter dem wohltuenden Einfluss der Massage vermehrt körpereigene Opiate, die die Schmerzwahrnehmung dämpfen, gebildet.
Wissenschaftlich ist auch bewiesen, dass bei mechanischer Stimulation der Organismus vermehrt das Wohlfühlhormon Oxytocin freisetzt und somit das vegetative Nervensystem günstig beeinflusst. Das Schmerzempfinden wird verändert, der Blutdruck und die Pulsfrequenz werden gesenkt.

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